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Filmgelände: BWG besteht auf Alternative

Für die geplante Wohnbebauung des Filmstudio-Geländes beharrt eine Mehrheit im Bendestorfer Bauausschuss auf eine Alternative zur bislang entwickelten Planung. Die BWG setzte sich damit gegen Bedenken der CDU durch.

"Wir sind der Meinung, dass die Bebauung an diesem zentralen Punkt des Dorfes zu einer Aufwertung des Ortskerns beitragen kann", sagte Ausschussvorsitzender Peter Krämer (BWG). Er halte es für denkbar, bei der Bebauung den Hallencharakter zu erhalten. Loftähnlicher Wohnungsbau und verträgliches Gewerbe, etwa Büronutzung, schwebt der BWG vor.

Es sei auch gegenüber dem Grundeigentümer unmöglich, nun wieder neue Forderungen aufzustellen, hielt Heide Nemitz (CDU) dagegen. "Wir haben im Laufe der Zeit schon viele Vorschläge diskutiert: Reihenhäuser, Altenheim... Dann haben wir uns auf Vorgaben für den Ortsplaner geeinigt - und fangen nun von vorne an", kritisierte sie.

Die Mehrheit kann sich mit dem Entwurf des Ortsplaners indes nicht anfreunden. Er sieht für das etwa 14.000 Quadratmeter große Areal die Erschließung durch eine Stichstraße und Einfamilienhausbebauung vor.

Veröffentlicht am 21.02.2004 Artikel drucken