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Entscheidung für den Entwurf Sluyterman
Die Mitglieder des Jugend- und des Bauausschusses haben sich in
der Frage des Kindergartenanbaus für eine Variante entschieden:
In einer gemeinsamen Sitzung am Dienstag, 13. Januar, votierten
sie mehrheitlich - mit 6 zu 4 Stimmen - für den Entwurf des
Architekturbüros Sluyterman von Langeweyde.
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Der
überarbeitete Grundriss sieht auch einen Personalraum vor. |
Das Architekturbüro geht davon aus, die Kindergartenerweiterung
für rund 345.000 Euro realisieren zu können. Die Pläne
sehen einen Anbau im Stil des jetzigen Kindergartens an der rechten
Gebäudeseite vor, der einen eigenen Eingang bekommen soll.
Zwei Gruppenräume von jeweils 50 Quadratmeter samt Stiefelfluren,
WC- und Abstellräumen sowie ein ebenfalls 50 Quadratmeter großer
Bewegungsraum sollen gebaut werden. In der aktuellen Planung sind
ein 20 Quadratmeter großer Personalraum sowie eine größere
Teeküche enthalten, was die Mehrkosten gegenüber dem mit
rund 300.000 Euro veranschlagten Ursprungsentwurf begründet.
Der Entwurf des Architekturbüros Sluyterman von Langeweyde
zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er fast völlig
auf Eingriffe in die vorhandene Substanz verzichtet, der Kindergartenbetrieb
während des Baus nur minimal gestört wird. Die beiden
Gebäudeteile lassen sich zudem auch getrennt gut nutzen.
Kritisiert wurde, dass keine Verbindung zwischen Neu- und Altbau
besteht. Den Einbau einer Verbindungstür hatte das Jugendamt
abgelehnt. Möglich ist jedoch der Bau eines Glasverbindungsgangs,
der sich auch nachträglich noch realisieren ließe.
Gebaut werden soll so schnell wie möglich. Die Entscheidung
der Ausschüsse muss jedoch erst durch den Gemeinderat bestätigt
werden. Zudem will die Gemeinde Zuschüsse für den Bau
beantragen.
Dass die Erweiterung erforderlich ist, wurde auf der Ausschusssitzung
noch einmal deutlich: So muss vermutlich bereits im März neben
der bereits bestehenden Nachmittagsgruppe eine zusätzliche
Kleinguppe eingerichtet werden. Für den Sommer werden weitere
Kindergartenkinder erwartet.
Archiv: Architekten sollen
Pläne überarbeiten
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