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Eltern wollen Waldkindergarten erhalten
Die Eltern der Kinder aus dem Waldkindergarten wollen für
den Erhalt ihrer Einrichtung eintreten. Das erklärte die stv.
Elternratsvorsitzende Maren Atay auf Anfrage von Bendestorf-Online.
Zugleich wies sie die Behauptung zurück, von den Eltern geleistete
Vertretungsstunden reichten nicht, krankheitsbedingte Ausfälle
der Erzieherinnen zu kompensieren.
"Die Eltern sind außerordentlich engagiert", so
Atay. Sie seien ihrer freiwilligen Zusage, bei Ausfall einer der
beiden Erzieherinnen zu unterstützen, stets nachgekommen. Maren
Atay: "Wenn es Engpässe gibt, sind wir die letzten, die
uns verweigern. Das hätte man in einem Gespräch klären
können."
Wie berichtet, hatte der Gemeinderat im Juli vergangenen Jahres
beschlossen, weitere Mittel für eine Springerkraft als Krankheitsvertretung
bereitzustellen, was die Personalkosten weiter erhöhte. In
den vergangenen Monaten hat sich die Situation im Bendestorfer Waldkindergaten
aber wieder entspannt, wie Gemeindedirektorin Dr. Annette Manger-Scheller
auf Anfrage bestätigte.
Eine Auflösung des Waldkindergartens, wie es im Finanzausschuss
für den Fall der Erweiterung des Regelkindergartens angeregt
worden war [siehe hier], wollen die Eltern
verhindern. "Der Waldkindergarten hat ein ganz besonders wertvolles
pädagogisches Konzept. Das gilt es zu erhalten", so Maren
Atay. Sie geht davon aus, dass die angestrebte Erweiterung des Regelkindergartens
nicht ausreicht, den Bedarf an Kindergartenplätzen zu decken.
Für Bürgermeister Bernd Wegener (BWG) ist in dieser Angelegenheit
das letzte Wort noch nicht gesprochen. Er will von der Verwaltung
eine detailliertere Kostengegenüberstellung von Wald- und Regelkindergarten
abfordern. Da im Waldkindergarten zwei Erzieherinnen nur 15 Kinder
betreuen dürfen, sind die Personalkosten deutlich höher
als im Regelkindergarten. Andererseits entfallen einige Nebenkosten
oder sind geringer.
Die Initiative für einen Erhalt des Waldkindergartens müsse
laut Wegener aber von den Eltern ausgehen. Unwahrscheinlich sei,
dass sich die Einrichtung ohne Erhöhung der Elternbeiträge
erhalten lasse.
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