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Kläranlagen müssen umgerüstet werden

Erhebliche Ausgaben kommen auf Bendestorfer Grundeigentümer zu, die Abwasser dezentral über Kleinkläranlagen entsorgen. Wie Samtgemeindedirektorin Dr. Annette Manger-Scheller mitteilte, wird der Landkreis ab Januar die Betroffenen anschreiben und eine Umstellung auf vollbiologische Kläranlagen verlangen.

Für die Umstellung von herkömmlichen Kleinkläranlagen auf vollbiologische Klärung nach DIN 4261 Teil 2 gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allerdings: Ältere Anlagen lassen sich i.d.R. nicht einfach umrüsten, ein Neubau wird fällig. In jedem Fall, empfiehlt der Landkreis, eine Fachfirma einzuschalten.

So genannte SBR-Anlagen, bei denen das Abwasser aufgestaut und sequenzweise im "Reaktor" behandelt wird, gibt es zum Nachrüsten ab etwa 2.600 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Einbau, Genehmigungsverfahren, Betrieb und laufende Wartung durch eine Fachfirma. Auch Anlagen, die nach dem belüfteten Festbettverfahren arbeiten, lassen sich in vorhandene Dreikammer-Gruben einbauen - sofern diese groß genug sind.

Einen Überblick über die verschiedenen vollbiologischen Klärverfahren bietet die Broschüre der Firma Heidelberger Abwassertechnik, die hier zum Download steht (pdf): [ 2.800 kb ! ]

Informationen des Landkreises Harburg zum Thema (pdf): [ 243 kb ]

Veröffentlicht am 12.12.2005 Artikel drucken