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Überlauf besteht Bewährungsprobe
Der restaurierte Damm an der Bendestorfer Wassermühle hat
seine Bewährungsprobe bestanden. Die Wassermassen, die nach
dem heftigen Regen am Freitag, 15. Juni, im Mühlenteich
ankamen, wurden - wie geplant - durch eine Überlaufkante
in den Mühlenbach abgeleitet. Die rund 92.000 Euro teure
Restaurierung des Mühlendamms ist Teil eines Entwässerungsprogamms,
für das Bendestorf bis 2009 mehrere hunderttausend Euro
aufwenden will.
Der Damm war in den vergangenen Monaten auf einer Länge von
150 Metern um bis zu einen halben Meter erhöht worden. Ein 25
Meter langer Abschnitt wurde gepflastert, das "Mönch" genannte
Überlaufrohr erneuert. Zudem wurde die sieben Meter breite Überlaufkante
eingebaut, über die das Wasser
bei zu hohem Stand kontrolliert in ein Tosbecken und anschließend
in den Bach abfließen kann.
Zuletzt hatte es im Juli vergangenen Jahres große Überschwemmungen
bei der Mühle gegeben, weil der See das aus dem Dorf
anströmende Wasser nicht mehr aufnehmen und ableiten konnte.
Bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses hatte der von der
Gemeinde beuaftragte Ingenieur noch einmal die Notwendigkeit
der Arbeiten betont. Angesichts fehlender rechtlicher Grundlagen
sei der Besitzer des Mühlenteich nicht verpflichtet, die Wasserrückhaltung
für das gesamte Dorf zu übernehmen.
Weitere Schritte des Entwässerungsprogramms sind die Vergrößerung
und Begradigung des Durchlasses "Im alten Dorfe" sowie
die Verbreiterung des Grabens "Im
Brook" durch zusätzliche Durchlassrohre auf drei Meter.
Die Kosten für die beiden Baumaßnahmen werden auf
55.000 Euro (Grabenverbreiterung) bzw. 67.000 Euro (Durchlass
"Im alten Dorfe") geschätzt. Die Ausschreibung
der Arbeiten ist laut Bürgermeister Bernd Wegener (BWG)
beschlossen.
Auch die Bürger Bendestorfs werden handeln müssen. Die Gemeindeverwaltung
wird die Grundeigentümer auffordern, Regenwasser - wie vorgeschrieben
- auf den eigenen Flächen versickern zu lassen. Eine erste
Bestandsaufnahme durch die Verwaltung hatte ergeben, dass dies
bei vielen Grundstücken nicht der Fall ist.
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