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Lärmschutzwall für den Bauhof?

Seit Jahren gibt es Streit zwischen der Gemeinde und einer Nachbarin des Bauhofs/Feuerwehrhauses. Ein Schallgutachten hat jetzt ein für die Gemeinde wenig erfreuliches Ergebnis erbracht: Der Gutachter schlägt unter anderem den Bau eines 46 Meter langen und zwei Meter hohen Lärmschutzwalls vor, der sich vom Schwimmbadgebäude entlang der Rasenfläche bis zur Straße erstrecken soll.

Bürgermeister Bernd Wegener (BWG) hält diese Idee schlichtweg für "Unsinn". Bei seinen Berechnungen sei der Gutachter von zwei wesentlichen Lärmquellen ausgegangen: Einer Kreissäge, die zeitweilig auf dem Hof betrieben werde, und dem Trecker, der für den Winterdienst um 5 Uhr früh ausrücken müsse.

"Die Kreissäge kann auch woanders aufgestellt werden. Zudem überlegen wir die Anschaffung mobiler Wände, die den Schall abfangen", so Wegener. Für den Winterdienst werde erwogen, die Streupläne zu ändern und erst um 6 Uhr mit dem Räumen und Streuen zu beginnen. Die Finanzierung von speziellen Lärmschutzfenstern sei eine weitere Möglichkeit, Belästigungen der Nachbarn zu mindern.

Nichtsdestotrotz plant die Gemeinde Veränderungen für den Bauhof. So soll der aus genehmigungsrechtlicher Sicht problematische Lagerplatz an der Kleckerwaldstraße zum Schwimmbad verlegt werden. Vorgesehen ist, dafür ein Stück des Schwimmbadgrundstücks in Anspruch zu nehmen. Es soll mit einer Lärmschutzwand umgeben werden. Für das Vorhaben muss der Bebauungsplan geändert werden.

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