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Ärger um "Kampfschwimmer"

Das Bendestorfer Freibad ist beliebt - bei Einheimischen wie Ortsfremden. Doch das Miteinander in dem 25 mal 12,50 Meter großen Becken scheint nicht immer ganz konfliktfrei zu sein. Nachdem sich die Beschwerden über "Kampfschwimmer" häufen, die entschlossen "Ihre" Bahnen verteidigen, wird sich vermutlich demnächst sogar der Gemeinderat mit Thema befassen.

FreibadSchon mehrfach sei es vorgekommen, dass Schwimmer energisch eine Bahn für sich beanspruchten, wird berichtet. Die neu Hinzugekommenen würden in teils rüdem Ton aus dem Weg gewiesen. Für die Betroffenen kaum einzusehen, schließlich haben sie auch Eintrittsgeld bezahlt. Doch gegen die verschworene "Rentner-Gang", die vormittags in verschiedenen Schichten das Bad zum Schwimmen und "Wasser-Walken" okkupiert, ist schwer anzukommen.

Sturm im Wasserglas? Bei privaten Diskussionen schwappen die Wogen jedenfalls schon hoch. Wer neu hinzukomme, müsse halt notfalls warten, bis das Becken leerer wird, meinen die einen. Alle haben die gleichen Rechte und so müsse man sich arrangieren, sagen die anderen. Alles wäre gar nicht so schlimm, wenn die "Wasser-Walker" zum Tratschen nicht immer mitten im Becken stehen blieben, so die Dritten. Ob der Gemeinderat da eine Lösung findet?

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