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Mittelinsel soll Raser bremsen
Eine Mittelinsel auf der Kleckerwaldstraße könnte in
Höhe der Einmündung Itzenbütteler Mühlenweg
Raser bremsen und den Schulkindern ein sichereres Überqueren
der Fahrbahn ermöglichen. Einstimmig empfahl der Bauausschuss
auf seiner jüngsten Sitzung, entsprechende Vorplanungen aufzunehmen.
Zuvor hatte Bürgermeister Bernd Wegener bei der Straßenverkehrsbehörde
des Landkreises Bendestorfer Überlegungen zu einer Entschärfung
der Situation auf der Durchgangsstraße vorgestellt. Der Vorschlag,
sich mit einem günstigeren, schmalen Fahrbahnteiler zu behelfen,
stieß bei den Experten allerdings auf Ablehnung.
Verfolgt werden soll nun der Vorschlag, eine bis zu 2,50 Meter
breite Mittelinsel zu planen. Dafür müssten Fahrbahn und
der Geh- und Radweg verschwenkt werden. Zugleich wird überlegt,
die Bushaltestelle einige Meter in Richtung Ortseingang zu verlegen,
sodass sich die Haltestellen für beide Richtungen gegenüber
liegen würden. Eine Busbucht würde entfallen.
Für den Ortseingang, aus Richtung Buchholz und Klecken, wird
überlegt, quer zur Fahrbahn weiße Streifen aufzubringen.
Die Kunststoffstreifen, die gringfügig aus dem Asphalt hervorragen,
bremsen indes nicht nur den Verkehr: Je wirksamer sie die Autofahrer
aufrütteln, desto lauter wird es für die Anwohner.
Vom Tisch ist - nicht erst seit Wegeners jüngstem Termin in
Winsen - die "große Lösung", die weitere bauliche
Veränderungen auf der Kleckerwaldstraße vorsah: Der Kreis
hat deutlich gemacht, dass er selbst keinen Handlungsbedarf sieht,
die Gemeinde sämtliche Arbeiten aus dem eigenen Säckel
finanzieren muss.

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