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Erneut schwerer Unfall auf der L213 - Fahrer
stirbt im Rettungswagen
Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren
Bendestorf und Jesteburg am 3. Mai um 17:00 Uhr alarmiert.
Bereits
kurz nach der Alarmierung verließ das Bendestorfer Tanklöschfahrzeug,
auf dem auch der Hydraulische Hilfeleistungssatz für Verkehrsunfälle
verlastet ist, das Gerätehaus in Richtung Einsatzstelle auf
der L213 in Höhe des Lohofes und traf dort auch als erstes
Feuerwehrfahrzeug ein.
An der Einsatzstelle fanden die Feuerwehrleute einen PKW vor,
der frontal gegen einen Baum gefahren war. Der Fahrer war bereits
durch ein Mitglied der Feuerwehr Jesteburg gemeinsam mit anderen
Verkehrsteilnehmern aus dem Autowrack befreit worden.
Da das Unfallopfer weder Puls noch Atemfunktionen hatte, begann
der Jesteburger Kamerad mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, ehe
er von den eintreffenden Feuerwehrleuten abgelöst wurde. Diese
führten die Wiederbelebungs-Maßnahmen bis zum Eintreffen
des Rettungsdienstes fort. Hierbei erwies sich erneut der aus Spenden
finanzierte Rettungsrucksack der Feuerwehr Bendestorf als vorteilhaft,
da die verunfallte Person so bereits in der Anfangsphase mit Sauerstoff
versorgt werden konnte.
Nachdem der Rettungsdienst an der Einsatzstelle eingetroffen war
und die Versorgung des Verletzten übernommen hatte, blieb für
die Feuerwehren nur noch das Absichern der Einsatzstelle und die
Sicherstellung des Brandschutzes als Aufgabe. Unter anderem wurden
zu diesem Zweck die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und auslaufende
Betriebsstoffe aufgefangen.
Währenddessen hatten die Rettungsdienstmitarbeiter die verletzte
Person in einen Rettungswagen gebracht, wo diese dann kurze Zeit
später verstarb.
Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch
unklar und muss nun von der Polizei geklärt werden. Für
die Feuerwehr Bendestorf war dieser Einsatz gegen 17:50 beendet.
| Autor: Guido Ehlers |
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