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"Gustav Fröhlich - Der Mann, der Goebbels ohrfeigte"
Sonderausstellung im Filmmuseum Bendestorf
Hat er oder hat er nicht? Die Aussagen darüber, ob Gustav Fröhlich
einst wirklich Goebbels ohrfeigte, sind recht widersprüchlich.
Der Schauspieler lebte damals auf der Havelinsel Schwanenwerder
in Berlin und war mit der Tschechin Lida Baarová liiert. Sein Nachbar:
Nazi-Propagandaminister Josef Goebbels. 1936 soll Fröhlich die
Beiden in eindeutiger Situation im Auto überrascht haben. "Vieleicht
schlug er in seiner Eifersucht damals auch nur auf das Autodach",
sagt Walfried Malleskat, kommissarischer Leiter des Bendestorfer
Filmmuseums.
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Gustav Fröhlich an der Seite von
Hildegard Knef in "Die Sünderin". |
Gustav Fröhlich (1902 - 1987) steht im Mittelpunkt einer
Sonderausstellung, die von September bis November 2007 im Filmmuseum
Bendestorf (Poststraße
4) zu sehen sein wird. Fröhlich gehörte während
der Nazizeit und im Nachkriegsdeutschland der Wirtschaftswunderzeit
zu den beliebtesten deutschen Schauspielern. In Bendestorf drehte
er sechs Filme, darunter an der Seite von Hildegard Knef "Die
Sünderin".
Zahlreiche bisher nicht gezeigte Exponate aus dem Fundus des
Filmmuseums, aber auch Leihgaben der Deutschen Kinemathek und Neuerwerbungen
werden an zwei Standorten in Bendestorf - im Filmmuseum und im
Senioren-Wohnsitz am Eichenort - vorgestellt. Der inhaltliche Schwerpunkt
bezieht sich auf die sechs Bendestorfer Filmproduktionen:
"Wege im Zwielicht" (1947),
"Diese Nacht vergeß ich
nie" (1948), "Der Bagnosträfling" (1949),
"Dieser Mann gehört mir" (1949), "Die Lüge" (1950)
und
"Die Sünderin"
(1950).
Als Ergänzung werden Filme mit cineastischer Einführung
gezeigt.
Gustav Fröhlich - Schauspieler und Regisseur
Gustav Fröhlich wurde 1902 in Hannover geboren. Aufgewachsen bei
Pflegeeltern, machte er
ein Volontariat bei der Niedersächsischen Landeszeitung in Celle. Er trat
als Rezitator in einem Kino auf, spielte unter dem Künstlernamen "Gustav
Geef" in einem Varieté bevor er seine Karriere beim Theater begann. [Biographie]
Informationen zur Geschichte des Films in Bendestorf
finden Sie in der Rubrik Historie [hier].
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Filmmuseum Bendestorf
Poststraße 4 (Makens-Huus)
21227 Bendestorf
Zur Vernissage der Ausstellung am 12.
Oktober,
19.00 Uhr, spielen Rosenberg and friends Filmmusik der 50er-Jahre.
Gäste sind herzlich willkommen.
Montag, Donnerstag und Freitag 9 bis 12 Uhr Dienstag 15 bis 18 Uhr Sonntag (Feb. bis Nov.) 15 bis 17
Uhr
Erwachsene 2,00 €, Kinder bis 12 Jahre 1,00 €
Filmvorführungen, n. Absprache
1 bis 5 Pers. 5,00 € (jede weitere Pers. 1 €)
Gruppenführungen zu Sonderzeiten n. vorh.
Anmeldung pro Pers. 3,00 €
Anmeldung und Rückfragen: Gemeindeverwaltung,
Tel. (04183) 7382, Fax 7582,
Herr Malleskat, Tel. (04183) 509367 und
Frau Götz, Tel. (04105) 3108
Das Filmmuseum kann nur Dank ehrenamtlichen Engagements
und mit Hilfe von Spendes existieren. Bankverbindung:
Samtgemeinde Jesteburg, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BLZ 207 500 00,
Kto.-Nr. 1000 751,
Spende Filmmuseum.
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