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Makens HuusDas Makens-Huus

Das Makens-Huus in der Dorfmitte wurde 1862 als Zweiständerhallenhaus errichtet. Untersuchungen haben ergeben, dass Teile des Kerngerüstes wesentlich älter sind. So stammen die Hauptständer, Hauptbalken und Langhölzer noch aus dem Vorgebäude und sind von 1750 datiert.

Noch weiter zurück reicht der Hofname Makens. Bereits 1554 wurde ein Großkötner Hanß Maken urkundlich erwähnt. Seit Ende des 18. Jahrhunderts war der Hof in Besitz der Familie Thiemann, die es Ende der 1980er-Jahre an die Gemeinde verkaufte.

Mit dem Kauf wollte die Gemeinde dem weiteren Verfall und drohenden Abriss des Gebäudes vorbeugen. Bereits 1980/81 war die benachbarte Thiemann-Scheune von der Gemeinde erworben und saniert worden.

Makens-HuusAnhand alter Fotos rekonstruierte der
Bendestorfer Architekt Jürgen Sluyterman von
Langeweyde den ursprünglichen Zustand des
Gebäudes. Das war 1955 in seinem Wohnteil
mit einer vorgesetzten Außenfassade versehen
worden. Das Dach war hochgedrempelt und mit
Ziegeln eingedeckt worden.

Makens-HuusIm Zuge der mehr als eine Million Mark teuren Sanierung wurde das Haus fast vollständig abgetragen und anschließend wieder aufgebaut. Dabei musste auch die stark vom Holzbock befallene Holzkonstruktion überarbeitet und teilweise erneuert werden.

Heute dient das Makens-Huus als Sitz der Gemeindeverwaltung. Im ausgebauten Dachgeschoss, dem ehemaligen Ernteboden, ist das Filmmuseum untergebracht. Die Diele und der ehemalige Stallteil stehen für Veranstaltungen zur Verfügung. Hier finden unter anderem die Bendestorfer Klaviertage statt, die der Bürger- und Verkehrsverein veranstaltet.