Sie sind hier: [Parteien] BWG [ zurück]
Bendestorfer Wählergemeinschaft
Liebe Bendestorferinnen und Bendestorfer, liebe Nachbarn und Freunde,
herzlich willkommen auf der Homepage der Bendestorfer Wählergemeinschaft
(BWG).
Wer
etwas bewegen will, braucht Anstöße. Bendestorf braucht
die wohlwollende Mitarbeit seiner Bürgerinnen und Bürger,
um unseren bezaubernden Heimatort lebenswert zu erhalten und weiter
zu entwickeln.
Die Bendestorfer Wählergemeinschaft steht für eine erfolgreiche,
bürgernahe Politik und die Transparenz der politischen Arbeit
im Ort. Wie gewohnt finden Ihre Kritik, Ihre Ideen und Anregungen
Eingang in unsere Entscheidungen im Gemeinderat. Also stoßen
Sie uns an! Lob und Tadel werden die Politik in Bendestorf beflügeln.
Mit dieser Homepage haben wir eine gute Dialog-Plattform
für Sie geschaffen. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, sich
hier zu informieren oder zeitnah und schnell mit Ihren Vertretern
im Gemeinderat Bendestorf zu kommunizieren. Lassen Sie sich bitte
ermuntern, gemeinsam mit uns ein überzeugendes Konzept für
die Entwicklung Bendestorfs zu erarbeiten.
Das ist unser Motto: Mit bestem Gewissen und mit allen Kräften
für Bendestorf!
Ihre Bendestorfer Wählergemeinschaft

Liebe Bendestorferinnen und Bendestorfer,
liebe
Nachbarn und Freunde,
schade! Sie haben einen großen Kampf geliefert. Argumentiert, sachlich,
konstruktiv und präzise. Appelliert und Vernunft erbeten. Fragen
gestellt, Aufklärung eingefordert und Fehler kritisiert. Anregungen
gegeben, Brücken gebaut. Sie haben die Hände ausgestreckt
für eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bendestorfer Gemeinderat.
Vergeblich, weil die neue Mehrheit im Gemeinderat von CDU,
UG, SPD und FDP kein
in allen Punkten ergebnisoffenes B-Planverfahren für die Bebauung des Filmgeländes
haben will.
Die Bendestorfer Wählergemeinschaft bedauert, dass Bürgermeister Bernd
Wegener, UG, in der Abstimmung des Gemeinderates nicht die Kraft und die Souveränität
aufgebracht hat, die sein Amt braucht: Die Fähigkeit nämlich,
im Sinne eines sauberen Verfahrens den Willen der Bürgerinnen
und Bürger in den Vordergrund zu stellen und nicht den
Gewinninteressen eines bis heute unbekannten Investors zu dienen.
"Kriterien zur maßvollen Siedlungsverdichtung werden vor Beschlussfassung
mit Ihnen abgesprochen", heißt es in einer Wahlaussendung
der BWG von 2006. Ein Versprechen, das seinerzeit von den Herren
Pertek, Ritter und Wegener, nach ihrem Austritt aus der BWG alle in der
so genannten "Unabhängigen Gruppe", mit
formuliert und mit getragen wurde. Jetzt gilt das nicht mehr.
Die drei haben ihr Wahlversprechen gebrochen.
Nun liegt es an Ihnen, liebe Bendestofrerinnen und Bendestorfer,
daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die Bendestorfer Wählergemeinschaft
ist jetzt Ihre parlamentarische Opposition im Gemeinderat. Wir stehen
zu unserem Wort.

Liebe Bendestorferinnen und Bendestorfer,
liebe Nachbarn und Freunde,
wir möchten uns ganz herzlich für die große Beteiligung
an unserem Informationsabend am letzten Montag im Makens-Huus bedanken.
Rund 150 Bürgerinnen
und Bürger haben nahezu ausnahmslos Kritik an dem geplanten Bauvorhaben
geübt.
Der Zuspruch der vielen Bendestorfer bestärkt uns in dem Bemühen, dieses
unangemessene Bauprojekt zu verhindern.
Die Bendestorfer Wählergemeinschaft will ein ergebnisoffenes B-Planverfahren
für die Bebauung des Filmgeländes erreichen.
Das B-Plan Verfahren ist nicht ergebnisoffen
- wenn
die Anzahl und Größe der Baukörper
- die
Zahl der Wohnungen
- die Zahl der Geschosse
- die
Firsthöhe der Gebäude
- die Dachform
- die
annähernde Fassadengestaltung
- die ausgenutzte Grundflächenzahl
- die Anforderungen an die Infrastruktur, resultierend aus der festgelegten
Wohnungsanzahl
festgeschrieben ist und es in der Ratssitzung am 23. Februar
2010 zur
Bestätigung der Beschlussempfehlung des Bauausschusses kommt.
Deshalb
unsere Bitte an alle Bendestorfer: Kommen Sie ebenso zahlreich
zur Gemeinderatssitzung am 23. Februar 2010, um 20:00 Uhr, Makens-Huus.
Protestieren Sie in der Bürgerfragestunde
gegen das Bauprojekt.
Gut 500 Bendestorferinnen und Bendestorfer haben bis jetzt der
Bürgerinitiative "Zukunft
Bendestorf" mit ihrer Unterschrift bekundet, dass auch sie gegen
das Bauprojekt in der beantragten Form sind.
Die Ratsmitglieder
der neuen Mehrheitsfraktionen aus CDU, SPD und UG bitten wir:
Stellen Sie sich nicht gegen den massiven Bürgerwillen. Es
gibt so bald keine Bauruinen auf dem Filmgelände. Es
gibt überhaupt keinen Zeitdruck,
den Bauantrag des Investors in großer Eile ausschließlich
nach seinem Willen zu erfüllen.
Lassen Sie uns mit allen interessierten Bürgern und der
Ortsplanerin ein Konzept für die Bebauung des Filmgeländes
finden, das sich in das großzügige,
schöne Ortsbild von Bendestorf einpasst. 
Einladung zum Diskussionsabend
Wir bitten alle Bendestorferinnen und Bendestorfer, die die geplante Bebauung
des Filmstuio-Geländes ablehnen, mit der BWG zusammen gegen das
Projekt zu kämpfen.
Wir möchten Sie herzlich zu einem Diskussionsabend einladen
am Montag, 15. Februar 2010, um 20.00 Uhr, im Makens-Huus.
[Infobrief der BWG (pdf, 1,7
MB)]

Bebauung des Filmgeländes in Bendestorf
Bendestorf, den 21. Januar 2010. In Bendestorf gibt es
Streit wegen der geplanten Bebauung des Filmgeländes im Ortskern.
Der Bauausschuss stimmte am vergangenen Dienstag, den 19.1.2010,
mehrheitlich einer Beschlussvorlage zu, die von der Verwaltungsleitung,
Gemeindedirektor Hans-Heinrich Höper, als
inhaltliche Darstellung eines Investorenantrages erstellt worden war.
Die Beschlussempfehlung lautet: „Der Rat der Gemeinde stimmt der
vorgeschlagenen Bebauung des Filmgeländes auf der Grundlage des
Antrages vom 17. 12. 2009 mit 3 neuen Gebäuden in 3-geschossiger
Bauweise + Staffelgeschoss mit insgesamt 30 Wohneinheiten zu“.
Die Mitglieder der CDU, SPD und der unabhängigen Gruppe gaben
ihr Ja zu dieser Vorlage. Die Bendestorfer Wählergemeinschaft,
BWG, versuchte vergeblich diesen schädlichen Beschluss zu verhindern.
Die Bedeutung dieser falschen Leitempfehlung liegt in der
durchgängigen Signalwirkung für alle nachfolgenden
Vertragsverhandlungen, Entscheidungsprozesse und hier insbesondere
für das noch nicht einmal eröffnete Bebauungsplanverfahren, das u.
a. ja auch auf die breite Mitwirkung der Bürger setzt.
Selbst wenn der Bendestorfer
Gemeinderat später vernünftigerweise
die Bebauung in der beantragten Form ablehnt oder korrigiert, wird er
sich unter Umständen beim Investor rechtfertigen müssen, wenn
zwischen einer unnötigen, dezidierten politischen Erstempfehlung (es
werden ja jetzt schon Bauköper, Höhen, Wohneinheiten etc. genannt)
und einer späteren, veränderten Bebauungsplanung ein
Vertrauensschaden für den Investor entstanden ist.
Es ist ohnehin nicht nachvollziehbar, warum die Gruppe aus CDU,
SPD und UG den Planungen des Investors bedingungslos folgt. Den
Fraktionen lag schließlich die Stellungnahme der vom Rat bestellten
sachverständigen Ortsplanerin Ute Kremer vor.
Deren Fazit ist eindeutig: „Ich empfehle dem Bauausschuss der
Gemeinde Bendestorf, dem vorliegenden Konzept nicht zuzustimmen und
zu einer Überarbeitung aufzufordern. Hierbei sollte grundlegend die
Erschließungsfrage geklärt werden und damit verbunden die Zahl der
möglichen Wohneinheiten. Erst dann lässt sich ein in den Ort
integriertes bauliches Konzept entwickeln.“
Dem ist nichts hinzuzufügen. Die Bendestorfer Wählergemeinschaft
will den großzügigen Charakter Bendestorfs mit seinen weiträumigen
Grün- und Ackerflächen erhalten. Insbesonders im Herzen des
Heideortes muss sich die Bebauung des Filmgeländes der schönen
Umgebung anpassen.
Wir stimmen nur einer behutsamen Verdichtung von
Bauflächen zu.
Unsere Politik orientiert sich am Allgemeinwohl und nicht an den
eigensüchtigen Profitinteressen von Investoren, Maklern und
Lobbyisten.
Wir bitten alle Bendestorferinnen und Bendestorfer, die die geplante
Bebauung ablehnen, sich in einer Bürgerinitiative zu formieren und
mit der BWG zusammen gegen das ortsschädigende Projekt zu kämpfen.
In Kürze werden wir die Öffentlichkeit ausführlich über den Stand
der Planungen informieren und zu einem Diskussionsabend einladen.
[Stellungnahme
der Ortsplanerin (pdf, 3,72 MB)]
[Diskussion
im Bendestorf-Forum]

DSL: Suche nach Investitionspartnern
Bendestorf, den 3. September 2009. Der Ausbau schneller
Datenleitungen, DSL, für die Internet-Kommunikation in Bendestorf
gestaltet sich schwierig. Das Beratungsunternehmen Seim & Partner
hat jetzt erste Untersuchungsergebnisse vorgelegt. Danach müssten in
Bendestorf zur Netzaufrüstung und Modernisierung aller Anschlüsse
rund. 23,6 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt werden.
Dadurch
entstehen für die Kommune Kosten von 2 Millionen Euro zuzüglich
Planungskosten. Das kann die Gemeinde Bendestorf mit 2300 Einwohnern
nicht finanzieren.
Die Bendestorfer Wählergemeinschaft, BWG, setzt sich dafür ein, dass
die Samtgemeinde Jesteburg, in Kooperation mit der Gemeinde, alle
Fördermöglichkeiten auslotet und nach geeigneten Investitionspartnern
und Investitionsmodellen sucht. Die Zeiten, dass sich die Telekom
weiter als Versorgungsträger für ihre Netze sieht, sind vorbei.
Schnelle Datenleitungen sind in Zukunft so unerlässlich für die
Infrastruktur eines Ortes, wie Wasser-, Strom- und Gasleitungen.
Viele in Bendestorf ansässige Firmen und Freiberufler sind
existentiell auf DSL angewiesen. Einige haben diesbezüglich ihre
Forderungen schon artikuliert.
Die Breitbandtechnologie rechnet
derzeit mit einem jährlichen Zuwachs von 30%. Die Bundesregierung
will bis 2015 flächendeckende Anschlusswerte von 50 MB gewährleisten.
Derzeit haben wir nicht einmal flächendeckende Durchschnittswerte von
1 MB. Und das in der Metropolregion Hamburg.

Befremden über Gesamtschul-Beschluss
Bendestorf, den 12. Juni 2009. Mit Befremden nimmt
die Bendestorfer Wählergemeinschaft zur Kenntnis, dass der Samtgemeinderat
Jesteburg in einer Sondersitzung am 11. Juni in Harmstorf ohne
vorausgehende Beratungen mit den Gliedgemeinden Bendestorf und Harmstorf
beschlossen hat, in Jesteburg eine Integrierte Gesamtschule zu errichten.
Um den Zuschlag dafür vom Landkreis Harburg zu erhalten, will die
Gemeinde Jesteburg als Lockangebot eine große Sporthalle errichten. Beratungen
in der Samtgemeinde über die Finanzierbarkeit dieses Projektes gab
es bisher nicht. Dabei geht es immerhin um eine hohe Millioneninvestition
der Samtgemeinde.
Insbesondere ist in zahllosen Berichten der Verwaltung
auf Bendestorfer Sitzungen vom Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich
Höper, der auch Gemeindedirektor von Bendestorf ist, nie ein
Hinweis auf das Bauvorhaben gegeben worden. Das ist unzumutbar.
Der Kämmerer der Samtgemeinde Jesteburg geht davon aus,
dass von den 1,2 Mio Euro, die die Samtgemeinde zu tragen hätte, 600.000 € aus
der Kreisschulbaukasse finanziert werden, davon 480.000 € als Zuschuss und
120.000 € als zinsloses Darlehen (zurückzuzahlen ab 2012). Zur
Finanzierung stehen die verbleibenden liquiden Mittel in Höhe von ca. 600.000 € zur
Verfügung. Die von der Samtgemeinde zu tragenden Investitionen in Höhe
von netto 720.000 (1,2 Mio abzüglich 0,48 Mio Zuschuss Kreisschulbaukasse)
sind je nach Bauweise über 50 oder 90 Jahre abzuschreiben. Das heißt,
dass jährlich 14.400 € (720.000:50 J.) oder 8.000 € (720.000 € :
90 J.) zusätzlicher Finanzbedarf besteht. Hinzu kommen geringere Zinseinnahmen
in Höhe von ca. 10.000 €.
Die aktuelle Finanzkrise wird vermutete Überschüsse im Samtgemeinde-Haushalt
deutlich reduzieren, ggf. wird auch ein Defizit entstehen. Ob dieser
zusätzliche
Bedarf zu einer Erhöhung der Samtgemeinde-Umlage führt, ist noch offen.
1 % SG-Umlage entspricht 2010 ca. 70.000 €, die die Haushalte der Gliedgemeinden
zusätzlich belasten würden. Die Bendestorfer Wählergemeinschaft
empfindet es als ungehörig, dass die Verantwortlichen in der Samtgemeinde
ohne Rücksprache mit den Gliedgemeinden Beschlüsse mit so weit reichenden
Folgen fällen. Man kann nicht die Musik bestellen und andere mit bezahlen
lassen.

Infobrief März 2009
Aussendung an die Bendestorfer Haushalte. Download (pdf): [400 kb]

Wählergemeinschaft will Ausbau schneller Datenleitungen
in Bendestorf durchsetzen
Bendestorf, den 13. Februar 2009. Die Telekom umwirbt
permanent die Internetnutzer. Angeboten werden Flatrate-Tarife für
den DSL-Anschluss. Dabei können die in Bendestorf angebotenen Übertragungsraten,
beispielweise für DSL 6000, gar nicht realisiert werden. Die DSL-Geschwindigkeit
liegt hier zwischen 300-1000 kbit/s.
Sucht man nach den Gründen, dann stößt man u.a. auf zwei
Tatsachen:
- die Ortsvermittlungsstelle für Bendestorf liegt in
Jesteburg, am Kleckerwaldweg
- als Durchleitungsmedium dient Kupferkabel, das ursprünglich
einmal nur für den klassischen Telefonverkehr verlegt wurde.
Vergleiche mit den Nachbarorten zeigen, dass dort fast überall höhere Übertragungsgeschwindigkeiten
erzielt werden. Dieses Infrastruktur-Defizit für unseren Ort müssen
wir schnell ausgleichen. Mit nur 3,88 qkm Fläche gilt Bendestorf als
sehr dicht besiedelt. Der Ort hat 1.300 Haushalte, er gehört zur Metropolregion
Hamburg. 310 Gewerbe sind hier angemeldet. Gleicht man diese Zahl mit der
Quote der aktiven Gewerbesteuerzahler und den sonstigen aktiven Freiberuflern
ab, dann kann man derzeit von rd. 100 unternehmerisch tätigen Dienstleistern
in Bendestorf ausgehen. Diese Gruppe arbeitet in ihren Betrieben, im separaten
Büro oder auf dem Wohngrundstück. Sie haben alle eines gemeinsam:
Sie sind auf die schnellen Datenübertragung angewiesen. Es zeichnet
sich ab, dass in Zukunft auch Immobilien nur noch in Verknüpfung mit
einer guten Datenübertragungsmöglichkeit verkauft werden können.
Die Versorgung mit schnellen Datenleitungen ist somit für viele Beteiligte
zu existentiell um sie allein den Providern und der Bürokratie zu überlassen.
Es gibt schon einzelne Bürgermeister die in ihrer Region darüber
nachdenken, ob man Geld in die Hand nehmen soll, um ein eigenes Glasfasernetz
zu bauen, welches dann der Gemeinde gehört und einem ausgewählten
Telekommunikations-Dienstleister per Pachtvertrag überlassen wird.
Quasi als kommunale Pflichtaufgabe, ähnlich wie beim Straßenbau
und beim Kanalbau. „Für viele ist das noch noch undenkbar, für
einige wenige dagegen ein mutiger Vorstoß“, sagt Peter Krämer,
Vorsitzender des Bau-Ausschusses in Bendestorf.
Fazit: Wir müssen mittels moderner Übertragungsinfrastruktur
unseren Standort Bendestorf absichern. Die BWG wird sich
deshalb bei Initiativen des Landkreises und der Samtgemeinde durch
eine qualitative Mitarbeit mittels Recherche und Information einbringen
und sich dafür einsetzen, dass die Versorgung mit schnellen DSL-Leitungen in
Bendestorf zügig vorankommt.

Kahlschlag für Bauland?
Bendestorf, den 5. 12. 2008. Mit Unverständnis und
offenem Zorn reagierten viele Bendestorfer auf den Beschluss des Gemeinderates
vom Oktober 2008 schützenswerte Waldflächen am Itzenbüteller
Mühlenweg in Bauland umwandeln zu lassen. Das zeigte die stark besuchte
Informationsveranstaltung der Bendestorfer Wählergemeinschaft zum
umstrittenen Beschluss am vergangenen Mittwoch im Gasthaus Kurth.
Insbesonders die drei ehemaligen BWG-Mitglieder Bernd Wegener, Karl-Heinz
Pertek und Walter Ritter sahen sich heftiger Kritik ausgesetzt. Die drei
hatten entgegen ihren Wahlversprechen mit der CDU, FDP und SPD für
die Umwandlung von Wald in Bauland gestimmt und waren im Anschluss aus der
Wählergemeinschaft ausgetreten. Die von den zahlreichen Besuchern eingeforderte
nachvollziehbare Begründung für deren Entscheidung pro Baulandumwandlung
blieben die Drei schuldig.
Die Behauptung von Pertek, Ritter und Wegener, die Umwandlung sei lediglich „eine
Lückenschließung“ ist falsch. Den Begriff Lückenschließung
gibt es im Baurecht nicht. Wenn das Gebiet tatsächlich durch Beschluss
des Samtgemeinderates umgewandelt wird, können durch den Präzendenzfall
weitere Begehrlichkeiten wachsen. Zahllose andere Grundbesitzer
wollen dann auch ihre „Baulücken“ schließen lassen. So wird eine
sachgerechte Bauleitplanung für Bendestorf erschwert.
Die Hoheit für eine gute und nachvollziehbare Bendestorfer Strukturpolitik
muss bei den Bendestorfer Ratsmitgliedern liegen und die daraus resultierende
Verantwortung kann man deshalb auch nicht bei ortsfremden „Gutachtern“ abgeben.
Eine Ratsmehrheit verschafft strittigen Entscheidungen nicht automatisch
Legitimität und Qualität. Eine Entscheidung muss gut begründet
und nachvollziehbar sein. Im Fall der Baulandausweisung am Itzenbütteler
Mühlenweg und am Arbecksweg ist das den Befürwortern nicht gelungen.
Bendestorf ist bis an seine Grenzen baurechtlich ausgeplant. Sein Wachstum
und seine behutsame Entwicklung müssen sich an einem schlüssigen
Konzept entfalten.
Die Bendestorfer Wählergemeinschaft ist noch immer
die stärkste Fraktion im Bendestorfer Rat. Die BWG wird
im Samtgemeinderat Jesteburg dafür werben die betroffenen Waldgebiete
nicht in Bauland umzuwandeln.

PRESSEMITTEILUNG
Bendestorf, den 31. 10. 2008, die Bendestorfer Wählergemeinschaft
Die Ratsmitglieder Bürgermeister Bernd Wegener, der Fraktionsvorsitzende
der BWG, Karl-Heinz Pertek und Walter Ritter, Vorsitzender des Jugend-,
Kultur- und Sportausschusses, sind aus der Bendestorfer Wählergemeinschaft
ausgetreten. Sie wollen ab sofort eine eigene Gruppe im Rat bilden.
In einer Ratssitzung am 7. Oktober 2008 hatten die drei BWG-Mitglieder für Änderungen
des Flächennutzungsplanes gestimmt. Dadurch sollen neue Baulandausweisungen
in Bendestorf möglich werden. Davon wären schützenswerte Waldflächen
u. a. am Itzenbütteler Mühlenweg, am Waldfriedenweg und im Bereich
der Arbecksquelle betroffen. Die Mehrheit der Bendestorfer Wählergemeinschaft
hatte sich aber vor der Ratsentscheidung gegen neue Baulandausweisungen ausgesprochen.
Nach dem Grundsatzprogramm der BWG und eindeutigen Wahlaussagen zur Kommunalwahl
2006 soll neues Bauland nur ausgewiesen werden, wenn es dem begründeten
Gemeinwohl Bendestorfs dient und nicht einzelnen Grundbesitzern. Diesen Grundsätzen
fühlt sich die Mehrheit der Bendestorfer Wählergemeinschaft verpflichtet.
Die BWG bedauert den Austritt der Herren Wegener, Pertek und Ritter. Alle
drei haben in den vergangenen 12 Jahren mit enormen persönlichem Einsatz eine
untadelige ehrenamtliche Arbeit für Bendestorf geleistet.
Die Bendestorfer Wählergemeinschaft wird mit allen im Rat vertretenen
Kräften ihre Ratsarbeit zum Wohle Bendestorf mit bestem Wissen und
Gewissen fortsetzen.

|