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Tipps für den Garten

Fernsehgärtner John Langley ("Das!", N3) ist im "wirklichen Leben" Berufsschullehrer - "Pauker in der Agrarwirtschaft". Doch das Gärtner-Handwerkwerk hat er von der Pike auf gelernt. Bereits während seiner Schulzeit (es war keine Baumschule) wurde er von seiner Botaniklehrerin Loki Schmidt auf den grünen Pfad gebracht. John wohnt und schafft in Hamburg - für ihn das "grüne Herz" Deutschlands.

Bitte besuchen John auch auf seiner Hompage: [www.dasgruent.de]

Rosenpflege im Frühjahr

Der Schnitt im Frühjahr ist neben dem richtigen Düngen das Wichtigste, was man seinen Rosen zurzeit anbieten kann. Zuerst sollte nach und nach der Winterschutz entfernt werden. Die geschützten Kübelrosen dürfen wieder auf die Terrasse. Doch VORSICHT beim Entfernen des Winterschutzes.

An diesem Tag sollte es eher wolkig als sonnig sein. Für Rosen, die einige Monate unter einer schützenden Decke im "Winterschlaf" verbracht haben, ist es purer Stress, wenn sie plötzlich starker Sonnenbestrahlung (und die Aprilsonne hat viel Kraft) oder austrocknenden Winden ausgesetzt werden. Beim "Abhäufeln" der Rosen sollte gleichzeitig der Boden gelockert werden.

Wenn die Forsythien blühen, ist es so weit – man greift man zur Schere, um der Rose ihre Form zu geben. Wer zu früh schneidet, veranlasst die Rose an wärmeren Tagen auszutreiben. Das macht die Pflanze frostempfindlich. Der Schaden zeigt sich dann schnell, weil der Frost von oben nach unten die jungen Triebe zerstört.

Bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden alle geschädigten oder toten Triebe. Sehr dünne und schwache Triebe werden am Triebansatz entfernt. Einmal blühende Rosen werden nur ausgelichtet (sonst bringt man sich um die Blüte). Öfter blühende Rosen werden richtig zurück geschnitten - je nach Art und Wüchsigkeit in unterschiedlicher Länge. Schwach wachsende Sorten werden allgemein kürzer, stark wachsende dagegen länger zurück geschnitten. Nicht nur für den Rosenschnitt sollte eine gut geschärfte Schere verwendet werden. Stumpfe Schneiden quetschen das Gewebe und schneiden es nicht.

Rosenstolz durch Hornspäne

Wenn die Haselnüsse blühen, ist Düngezeit. Rosen mögen es dann á la Carte. Egal ob organisch oder mineralisch: Das rosige Blühwunder freut sich über jede gezielte Düngergabe. Wobei ein gut vorbereiteter Gartenboden im ersten Jahr nach der Pflanzung nicht gedüngt zu werden braucht. Wer sich für organischen Ernährung entscheidet, sorgt nicht nur für Stickstoff, sondern es sollten auch Phosphor und Kali zur Blütenbildung und Mikroorganismen angeboten werden. Ab Juli sollte den Rosen kein Stickstoff mehr gegeben werden, sonst reifen die Triebe nicht aus und sind dadurch frostanfälliger. TIPP: Anfang September mit Kali düngen zur Festigung des Rosenholzes.

John Langley

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