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Türkränze selbst gemacht
 Türkränze,
die jetzt aufgehängt werden, sind sehr oft aus frischen Zweigen
der Tanne, aus Eibengrün, Lebensbaum oder aus dem glänzenden,
schönen Laub der Stechpalmen gebunden.
Der kreativen Fantasie sind bei der Herstellung eines Tür-
oder Begrüßungskranzes keine gestalterischen Grenzen
gesetzt. Man kann duftende Koniferen verwenden, Beerenschmuck oder
getrocknete Stauden. Vieles wächst im eigenen Garten, oder
man nutzt das Angebot der Gärtner und Floristen vor Ort.
Selbermachen ist wieder "in", auch wenn der optische
Vergleich hier und da mit einem Profi-Türkranz nicht immer
bestanden wird. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die Werkstoffe
der Natur auf Strohwülsten verarbeiten. Diese festen, ringförmigen
"Unterlagen" sind im Blumenfachhandel in unterschiedlichen
Größen erhältlich. Zur Befestigung eignet sich blau
geglühter oder grün lackierter Wickeldraht. Wer eine Rosen-
oder Gartenschere, Bandschere und ein Seitenschneider hat, ist gut
gerüstet. Der Tisch wird mit einer stabilen Folie belegt –
fertig ist der Arbeitsplatz. Fehlt zum gemütlichen Werkeln
noch ein wenig besinnliche Musik sowie eine Tasse Kaffee oder Tee.
Jetzt kann es losgehen.
Ob als Türkranz, zum Hängen, liegend auf einem Teller
oder als "Nest" für Obst, Kugeln oder Nüsse
- der gebundene Kranz verfehlt seine Wirkung nicht. Zum Binden werden
die Zweige der Türkränze, die jetzt aufgehängt
werden, sind sehr oft aus frischen Zweigen der Tanne, aus Eibengrün,
Lebensbaum oder aus dem glänzenden, schönen Laub der Stechpalmen
gebunden.
Der kreativen Fantasie sind bei der Herstellung eines Tür-
oder Begrüßungskranzes keine gestalterischen Grenzen
zu verarbeitenden Koniferen in entsprechend kurze,
fingerlange Stücke geschnitten und auf die Arbeitsfläche
gelegt. Kleinere Tannenspitzen oder Zweige, z.B. vom Lebensbaum
sind zum Verarbeiten vorteilhafter, weil die Kranzform (wenn gewollt)
genauer, somit runder und optisch schöner wird, als wenn die
Naturmaterialien viel zu groß sind.
So wird's gemacht: Beginnend an der linken Seite (Linkshänder
rechts) des liegenden Strohreifens wird der Anfang des Drahtes befestigt
oder mit dem Wickeln der flachliegenden floralen Werkstoffe begonnen.
Hilfreich ist es, die geschnittenen Zweige einzeln oder in Tuffs
(mehrere) so an den Strohreifen zu legen, dass die Stielenden direkt
anliegen und die Zweige den Lauf der Unterlage flach und fächerartig
begleiten. Die an- und aufgelegten Zweige werden so lange mit der
einen Hand in der gewählten Lage gehalten, bis die Arbeitshand
den Draht von innen nach außen über die Stielenden gelegt
und fest angezogen hat und der entstehende Kranzkörperschmuck
nicht mehr abfallen kann.
Wenn das richtig gemacht worden ist, hält "ALLES"
auf der Unterlage. Das Ergebnis ist ein schöner oder individueller
Türkranz, der bereits zur Zeit der Pharaonen freudig erwartete
Gäste begrüßte. Der gebundene Ring aus Immergrün
wird auch symbolisch für die Ewigkeit oder als immerwährender
Kreislauf der Sonne verstanden.
John Langley

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