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Kunst
des Schenkens
Blumiges gehört unbestritten zu den "Türöffnern"
im menschlichen Miteinander. Mit floralen Kreatio-nen kann man eigentlich
selten etwas verkehrt machen. Und noch ein Plus: Bei Blumen und
Pflanzen lässt sich der Geschenkwert beliebig variieren - vom
spontanen "Mitbringsel" bis zum kompletten Gartenschmuck.
Der Schenkende kann sich sicher sein, ein individuelles Präsent
erstanden zu haben. Wer glaubt, dass gigantische Präsente auch
gewaltige Freude und Dankbarkeit hervorrufen, hat vergessen, dass
besonders kleine, liebevolle Aufmerksamkeiten meist eine viel höhere
Bedeutung haben.
Worauf man gut und gerne verzichten kann, sind florale "Präsente"
mit grell gefärbten Blüten und übertriebenem Glitter
und Glitzer auf natürlichen Werkstoffen. Mit Eisendrähten
stabilisierte Gerbera sind ebenso out wie á la Verpackungskünstler
Christo meterweise Folienbahnen um ein Geschenk zu wickeln.
Florale Schmuckstücke
Eine ganz besondere Geschenkidee sind Christrosen. Sie werden speziell
für die Weihnachtszeit kultiviert. Helleborus niger wird sehr
gern in festlich dekorierten Töpfen verschenkt. Nach dem Abblühen
lässt sich die Christrose sogar noch in den Garten pflanzen.
Weniger für draußen, vielmehr für das warme Raumklima
geeignet sind zarte Orchideen. Sie wirken in geschmackvollen Gefäßen
besonders anspruchsvoll und sind ein Geschenk, dessen Charme man
sich kaum entziehen kann. Die Natur hält eben eine große
Schatztruhe an floralen Schmuckstücken für uns bereit.
Sti(e)lvoll schenken
Harke, Spaten, Grabegabel - eigentlich fehlt immer ein gutes Werkzeug
irgendwo bei der Gartenarbeit. Wer auf Designer-Hightech verzichten
kann, greift stilvoll zum traditionellen Holzstiel. Dieser sollte
80 bis 90 cm lang sein, sonst ist die Haltung zu gebückt und
der Rücken wird sich schnell melden. Ein Gartenwerkzeug soll
bei der anstehenden Arbeit entlasten und Körperkräfte
einsparen. Oder wie wäre es mit einem wirklich guten, handlichen
Gärtnermesser oder einer praktikablen, ergonomischen Gartenschere?
Sie sind kein Luxus, sondern tragen wesentlich zur gesun-den Gartenarbeit
bei.
Wichtig ist nicht, wie teuer ein Ge-schenk ist, sondern dass es
mit Liebe und Sorgfalt ausgewählt wird und zum Beschenkten
passt. Wobei "billig" letztendlich auch teuer werden kann.
Sehr preiswerte "Wegwerfmodelle" gibt es genug. Nur Arbeitsgeräte,
bei denen sich bei Verschleiß etwas auswechseln lässt,
machen Sinn. Wie gesagt: Qualität ist auf Dauer immer preiswerter.
Wer viel schneidet, kürzt oder auslichtet, wird sich über
eine Gartenschere mit Rollgriff freuen. Ein sich drehender Griff
sorgt beim Zusammendrücken dafür, dass der gezielte Schnitt
wesentlich erleichtert wird und nicht schmerzend auf (und an) die
Nerven geht.
Ein naturverbundenes Weihnachten wünscht
John Langley

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